Stoffdiät 2018: Die Bilanz

Stoffdiät 2018: Die Bilanz

Januar 19, 2019 1 Von FrauSonnenburg

Die Stoffdiät geht weiter! Küstensocke, unsere Gastgeberin, beeindruckt mit einer überragenden Bilanz an vernähten Stoffen und lädt ein, Rückschau zu halten und die Diät weiter zu betreiben.

Meine Jahresrückblick

2018 war kein besonders gutes Nähjahr für mich. Der Nähmojo wollte sich nicht einstellen, schon gar nicht in dem langen heißen Sommer, und dazu ist mein Kleiderschrank auch sehr gut bestückt, so dass es nicht wirklich Bedarf nach Neuem gab.

Dennoch sind einige Teile entstanden:

Fashion-Style - Hose Amber - Marlenehose - Nadelstreifen - -Blogger-Treffen-65-768x1012

Meine Zukäufe vom Lillestoff-Fabrikverkauf (6.5 m), vom Stoffmarkt (9 m) und aus dem Urlaub (3.5 m) sind damit wieder gut geschrumpft. Alles passt wieder in die Samla-Kiste, und hat sogar noch etwas Luft.

Auch außerhalb von Kleidung habe ich ein bisschen was genäht:

In den Weihnachtsferien ist die Babydecke fertig geworden, die hoffentlich bald das Baby meiner Cousine wärmt, und auch der Fischli-Beutel unten links ist entstanden.

Früher im Jahr habe ich aus der Baumwoll-Restekiste die Zuschnitte in der Mitte unten vorbereitet und als Weihnachtsgeschenke acht (!) Susie-Bags genäht.

Und im Frühjahr schon ist mein Projektbeutel für große Strickprojekte entstanden, zu sehen unten links.

Damit habe ich „Troststoffe“, die ich mir vor Weihnachten als Belohnung für die viele Arbeit im Büro gegönnt habe, vernäht, und in der Babydecke und den Susie-Bags sind ebenfalls einige Reste (und ein paar wenige Zukäufe für das Projekt) verschwunden. Meine Baumwollstoff-Restekiste sieht damit nun sehr verträglich aus und schließt auch wieder gut:

Somit starte ich ins neue Jahr mit einem Bestand von gut überschaubaren 27 m (die Baumwollstoffe aus der Restekiste und einige Futterstoffe sind dabei nicht erfasst), von denen das Meiste bereits Projekten zugeordnet ist:

Hier seht ihr auch gleich meine Art der Buchführung – ich handhabe das relativ unaufwändig: Ich erfasse jeden größeren Stoffkauf (Kleinigkeiten, wie Fat Quarter, die in die Bauwollbox gehöre, oder Futter außen vor). Sobald ganz oder teilweise vernäht oder verschenkt / entsorgt, wird die Position durchgestrichen und als Abgang erfasst. Ganz einfach 🙂

Richtig umggehauen aber hat mich mein amtliches Endergebnis:

Ha! Ich würde sagen – Punktlandung!

Rückblick auf die Ziele 2018

Ich wollte

  • weiter buchführen über die Stoffe – das mache ich!
  • Stoffe projektbezogen kaufen (klappt ganz gut) und möglichst zeitnah vernähen (klappt nicht ganz so gut)
  • kein schlechtes Gewissen haben, wenn es mit der Nähzeit mal nicht so hinhaut – klappt ganz gut, zumal ich mir Nähzeit schaffe in Form von ganzen Nähtagen, an denen ich mich mit anderen treffe.
  • am Ende des Jahres nur noch so viel Stoff haben, wie in die Samla-Kiste passt – Ziel erreicht!

Und ich sage euch was – diese Bestandsaufnahme macht mir richtig gute Laune! Deshalb freue ich mich auch, dass die Stoffdiät im neuen Jahr weitergeht!

Pläne für 2019

Damit ich bei der Stange bleibe, habe ich auch gleich schon Pläne gemacht für meine nächsten Projekte. In Kürze werden zugeschnitten:

  • Schnieke Wiebke Nr. 2 aus curryfarbenem French Terry mit weißen Punkte
  • Drape-Shirt nach Burda aus marineblauer Viskose
  • Heldinnentasche aus Wachstuch und rotem Cord
  • Anzugweste aus einem Rest von Amber und dazugekauftem Futterstoff

Im Februar sind zwei Nähsamstage, an denen ich vielleicht Projekt 1 und 2 schon schaffe.

Und mit diesem Vorsatz schaue ich nun bei der Linkparty von Küstensocke vorbei und lese, wie es meinen Mitstreiterinnen so ergangen ist!