Stoffdiät im Juli: Auf und ab…

Stoffdiät im Juli: Auf und ab…

Juli 11, 2018 4 Von FrauSonnenburg

Willkommen zur Stoffdiät im Juli!

Ich nehme es gleich vorweg: Dieses Mal bin ich ganz schön stolz auf mich, denn in den vergangenen Wochen seit dem letzten Treffen habe ich einiges weggenäht, und die Stoffkiste schließt wieder💪

Was genau ich alles geschafft habe, zeige ich gleich – allerdings beichte ich erst einen Besuch auf dem Lübecker Stoffmarkt, der Ende Mai stattgefunden hat:

Eigentlich brauchte ich nur einen Reißverschluss und Satinband. Und nachdem ich die erste Hälfte der Stände in Augenschein genommen hatte, darunter mein Lieblingsstand, war ich vom Angebot ziemlich ernüchtert. Das würde ja ein billiger, stoffdiätgünstiger Besuch werden.
Doch dann kam alles anders, und es liegen hier:
– blaue einfarbige und gemusterte Viskose für eine Tunika aus einer älteren Herbst-Ottobre
– ein gelber Coupon für eine Sommerbluse (vielleicht Sophie Nr. 2)
– grauweißgelb gemusterter Baumwollcoupon für eine Pyjamahose
– Pinguinstoff für ein Tip-Top
– ein Coupon schwarze Schurwolle mit grauen Nadelstreifen für eine Winterhose
– und drei bunte Fat Quarter, die ich einfach haben wollte.
Insgesamt 11.50 m Zugänge… den Reißverschluss und das Satinband nicht eingerechnet 😉

Immerhin fast alles für konkrete Projekte, für die ich nun nur noch Zeit finden muss.

Zeit hatte ich allerdings in den vergangenen Wochen, denn ich habe mich unter anderem mit KaPe Anlumi zum Nähsonntag getroffen.
Am Sonntagabend konnte ich mit einem fertigen Pinguin-Tip-Top  nach Hause fahren (minus 1 m):

 Und auch die Winkekrabben-Sophie war so gut wie fertig (minus 1.50 m):

 Außerdem musste mein Hochzeitsgastoutfit bis Anfang Juli fertig werden:

Minus 1.5 m gut abgelagerter Leinenstoff, minus 1.3 m Voile fürs Futter, minus 650 m Suave Cotton für das Jäckchen Nuvola.

Tschakkaa… es läuft!
Beim Hamburger Nähtreff Ende Juni wurde dann noch mein Katzennachthemd fertig (minus insgesamt 1.3 m Jersey aus dem Lillestoff-Exzess vom Januar)

Und die Schlafi-Hose ist auch fertig (minus 2 m) :

Angefangen habe ich außerdem noch eine Bluse aus dem Viskosestoff rechts auf dem Foto – diese ist jedoch noch nicht in einem vorzeigbaren Stadium:

Macht zusammen minus 8.6 m – ich glaube, das ist mein Rekord für dieses Jahr. Fast reiche ich schon an das Mai-Ergebnis unserer lieben Gastgeberin heran.
Der Lillestoff-Kauf vom Januar ist jetzt fast aufgebraucht, und zwei der Stoffmarktkäufe sind auch schon umgewandelt. Yaaay!

Einen kleinen Ausflug gönne ich euch noch zum Unterthema des heutigen Treffens:

„Es muss nicht immer Kleidung sein“

Taschen, Utensilos, Patchworkdecken… sind super zur Verwertung von Resten und schaffen Platz in den Vorratskisten.
Ich habe in den vergangenen Wochen ein bisschen was für den guten Zweck genäht, aus Resten, die in einer gesonderten Kiste lagern und entweder gespendet werden (das ist der Regelfall) oder von mir vernäht werden. Diesmal habe ich wieder genäht, und zwar einige Mützen, Schals und „Hickibeutel“ für Chemopatienten.

Das Projekt Patchworkdecke spukt mir immer noch im Kopf herum, aber ich muss gestehen – das ist für mich ein echter Angang. Stoffe sichten, passende zusammenfinden, alle aneinandernähen… Puh, das wird mich viel Zeit kosten, denn beim Kramen in meiner Baumwollkiste kann ich mich echt verlieren.

Auch eine Handtasche spukt mir schon lange im Hirn herum, Material lagert schon seit geraumer Zeit, aber auch hier scheue ich mich vor dem Zeitaufwand von Zuschnitt und dem Zusammenfügen der vielen Einzelteile.

Also setze ich mir erst einmal realistischere Nähziele für die kommenden Wochen:
– die puderrosa-blaue Viskosebluse fertig nähen
– den Ballerina-Mantel, den ich beim letzten Mal gezeigt habe, fertig nähen.
– die Tunika aus dem blauen Stoffmarkt-Viskosejersey nähen
– eine zweite Heldinnentasche nähen

Ab September geht es dann in die Winterproduktion – genauere Pläne werde ich später fassen.

Nun bin ich gespannt, wie es den anderen Mitstreiter ergangen ist – hier entlang geht es zur Linkliste!